Künstlergespräch

Alexandra Centmayer & Rolf Behringer: sunWorks
Florian Schwarz: deep dark _ pale blue

Künstlergespräche

01.07., 15 Uhr: Alexandra Centmayer & Rolf Behringer

08.07., 15 Uhr: Florian Schwarz

Private Führungen und Workshops für Kinder/Jugendliche auf Anfrage

Stadtmuseum Hüfingen, Nikolausgässle 1, 78183 Hüfingen, Tel.: 0771/8968479 & 0172/7210778

geöffnet sonntags von 14 bis 17 Uhr & nach Vereinbarung.

sunWorks: ALEXANDRA CENTMAYER & ROLF BEHRINGER im Gespräch

Am Sontag, dem 01.07.2018, um 15 Uhr lädt das Stadtmuseum für Kunst und Geschichte Hüfingen zum Gespräch mit dem Freiburger Künstlerduo Alexandra Centmayer und Rolf Behringer.

Unter dem Namen sunWorks entwickeln Centmayer und Behringer seit 2013 gemeinsam künstlerische Solararbeiten – kinetische Objekte und ortsbezogene Installationen, die durch den Einsatz von Licht entstehen und betrieben werden.

Das Künstlerduo Rolf Behringer & Alexandra Centmayer
Das Künstlerduo Rolf Behringer & Alexandra Centmayer (© sunWorks)

Widmet sich ein Teil der im Museum gezeigten Arbeiten der Energie des Sonnenlichts, thematisieren Alexandra Centmayer und Rolf Behringer in ihrem Schaffen aber auch künstliches Licht, das auf Solarpaneele trifft und die damit verbundenen Werke ebenso in Bewegung bringt. Komplexe technische Verknüpfungen kontrastieren mit reduzierter Schlichtheit und zauberhaft lebendigen Raum- und Bildeindrücken.

 

 

Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht sunWorks im Stadtmuseum Hüfingen (© Mateusz Budasz)

Alexandra Centmayer, geboren 1967, studierte Freie Kunst an der Kunsthochschule Kassel, an der Hochschule der Künste in Berlin und der Universidad Complutense in Madrid. Seit 1995 ist sie international in Ausstellungen vertreten. Rolf Behringer, geboren 1966, studierte Technik, Mathematik, Englisch und Pädagogik in Freiburg und fand den Einstieg in die Erneuerbaren Energien über den Solarkocher. Er ist Mitbegründer und Geschäftsführer des Vereins „Solare Zukunft“.

 

 

Stadtmuseum Hüfingen SchwarzAm darauffolgenden Sonntag, dem 08.07., ebenfalls um 15 Uhr, wird der in Stahringen am Bodensee lebende Künstler Florian Schwarz mit den Museumsbesuchern über seine Arbeit sprechen.

„Eine visuelle Reise zu astronomischen Observatorien auf der ganzen Welt, die die Erforschung des Nachthimmels mit gesellschaftlichen und menschlichen Themen in Verbindung bringt – mit den Lebenswelten, Umgebungen und Kulturen der Menschen in diesen Regionen der Erde. Dieses blassen blauen Punktes.“ So liest man auf der Startseite von Schwarz‘ Multimediaprojekt „deep dark _ pale blue“. Durch die Arbeiten an einem Dokumentarfilm lernte der Künstler die kalifornische „Las Cumbres Observarory (LCO)-Stiftung“ kennen, die ein globales Netzwerk astronomischer Teleskope zur Suche nach Exoplaneten – Planeten außerhalb unseres Sonnensystems – kennen. Im Zentrum von Schwarz‘ Recherche stehen jedoch nicht nur die Observatorien selbst und deren Bilder aus dem All, sondern auch das sensible Beobachten und Portraitieren der Menschen, die an den ausgewählten Standorten leben und dort verwurzelt sind – der Gedanke des Verbindenden.

Florian Schwarz wurde 1979 in Konstanz geboren. Er studierte Fotografie an der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen und Dokumentarfilm an der University of Edinburgh.