“Die Beschaffenheit der Wünsche”

Ein Termin für die jurierte Ausstellung wird bekannt gegeben. Sie wurde aufgrund der aktuellen Lage und der damit verbundenen Einschränkungen bis 2021 verschoben.

Nicht ahnend, wie brisant das Thema nun ist, haben wir den Titel schon vor einigen Monaten gewählt und Künstlerinnen und Künstler aus ganz Baden-Württemberg dazu eingeladen, sich mit ihren Arbeiten für die Ausstellung und den ausgelobten Kunstpreis zu bewerben.  Wir erhielten die überwältigende Anzahl von 200 Bewerbungen mit insgesamt 487 Arbeiten. Inzwischen haben wir 51 Positionen für die Ausstellung ausgewählt. An dieser Stelle möchte ich mich besonders herzlich bei meinen Jurykollegen Dr. Ralf Breuninger, Günter Fohmann, Simone Jung, Stefan Kees und Peter Müller für ihre kompetente und überzeugende Arbeit bedanken. Es waren zwei sehr intensive und erhellende Tage der konstruktiven Auseinandersetzung mit den eingereichten Werken.

Die Auswahl der Künstler

Die ausgewählten Künstlerinnen, Künstler und Künstlerpaare sind: Hilde Bauer, Nadine Bracht, Waltraut Brügel, Margot Degand, Kathrin Deusch, Carine Doerflinger, Ursula Donn, Sandra Eades, Jürgen Cornelius Ernst, Xu Fancheng, Anna Fedorov, Birgit Feil, Simone Fezer, Angela M. Flaig, Jachym Fleig, Rita Gabler, Peter Gramming, Katrin Günther, Anette C. Halm, Gabriele Herb, Dorothee Herrmann, Andrea Hess, Michaela Höhlein-Dolde, Maria Jasper, Dietmar & Ralf Kempf, Angelika Lill-Pirrung, Antoanetta Marinov, Claudia Michel, Nikolaus Mohr, Antonia Papagno, Gerd Paulicke, Jan-Hendrik Pelz/Johanna Mangold, Chris Popovic, Peter Riedlinger, Simone Rieger, Eva Rosenstiel, Tilman Rösch, Maria Grazia Sacchitelli, Stefanie Scheurell, Matthias Schleifer, Clarissa Schnitzer, Ingrid Schütz, Brigitte Stein, Eva-Maria Übelhör, Paul Wassiliadis, Ulrike Weiss, Birgit Wenninghoff/Panka, Herbert Wentscher, Verena Wippenbeck, Ulrich Zandona und Walter Zepf.

Um eine größere Anzahl an Bewerbungen berücksichtigen zu können als es in unseren eigenen Räumen möglich wäre, stellt uns die ARCHE Wohnbau GmbH dankenswerterweise zusätzlich das dem Museum direkt gegenüberliegende “Haus Nober” zur Verfügung. Wir freuen uns, dieser geschichtsträchtigen, partiell denkmalgeschützen “Wunderkammer” vor der geplanten Umstrukturierung mit unserer Ausstellung noch einmal neuen Glanz verleihen zu können.

In dieser Zeit ist es in jeder Hinsicht schwierig zu mutmaßen, wie es weitergehen wird – aber es wird weitergehen und obwohl es sich bei der Bildenden Kunst nicht um einen “systemrelevanten” Bereich handelt, werden wir mit großer Überzeugung unseren Beitrag dazu leisten, die kulturelle Durststrecke in unserer Region zu kompensieren, sobald wir unser Museum wieder öffnen können. Denn die Kunst vermag es, das zu vermitteln, worauf es dann besonders ankommen wird: kreative Konzepte, Konzentration auf das Wesentliche und den Mut, unkonventionelle Wege zu beschreiten.

Jeder Beitrag wurde sorgfältig geprüft.

Wir freuen uns darauf, Sie bald wiederzusehen!!

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Ariane Faller-Budasz, Kuratorin Stadtmuseum Hüfingen