18.05. – 19.08.2018

Preview und Eröffnung der Ausstellung ALEXANDRA CENTMAYER & ROLF BEHRINGER: sunWorks/FLORIAN SCHWARZ: deep dark _ pale blue 

Ab Sonntag, den 20.05.2018

Die „sunWorks“ des Freiburger Künstlerduos Alexandra Centmayer und Rolf Behringer tragen ihren Titel mit Recht –  handelt es sich doch um Zeichnungen, kinetische Objekte und ortsbezogene Installationen, die durch den Einsatz von Licht entstehen und betrieben werden.

Alexandra Centmayer, geboren 1967, studierte Freie Kunst an der Kunsthochschule Kassel, an der Hochschule der Künste in Berlin und der Universidad Complutense in Madrid. Seit 1995 ist sie international in Ausstellungen vertreten. Rolf Behringer, geboren 1966, studierte Technik, Mathematik, Englisch und Pädagogik in Freiburg und fand den Einstieg in die Erneuerbaren Energien über den Solarkocher. Er ist Mitbegründer und Geschäftsführer des Vereins „Solare Zukunft“. Gemeinsam entwickeln Centmayer und Behringer seit 2013 Solar-Installationen.idmet sich ein Teil der im Museum gezeigten Arbeiten der Energie des Sonnenlichts, thematisieren Centmayer und Behringer in ihrem Schaffen aber auch künstliches Licht, das auf Solarpaneele trifft und die damit verbundenen Werke ebenso in Bewegung bringt. Komplexe technische Verknüpfungen kontrastieren mit reduzierter Schlichtheit und zauberhaft lebendigen Raum- und Bildeindrücken.

„Eine visuelle Reise zu astronomischen Observatorien auf der ganzen Welt, die die Erforschung des Nachthimmels mit gesellschaftlichen und menschlichen Themen in Verbindung bringt – mit den Lebenswelten, Umgebungen und Kulturen der Menschen in diesen Regionen der Erde. Dieses blassen blauen Punktes.“ So liest man auf der Startseite des Multimediaprojektes „deep dark _ pale blue“, 2013 ins Leben gerufen von Florian Schwarz. Durch die Arbeiten an einem Dokumentarfilm lernte der Künstler die kalifornische „Las Cumbres Observarory (LCO)-Stiftung“ kennen, die ein globales Netzwerk astronomischer Teleskope zur Suche nach Exoplaneten – Planeten außerhalb unseres Sonnensystems – kennen. Im Zentrum von Schwarz‘ Recherche stehen jedoch nicht nur die Observatorien selbst und deren Bilder aus dem All, sondern auch das sensible Beobachten und Portraitieren der Menschen, die an den ausgewählten Standorten leben und dort verwurzelt sind – der Gedanke des Verbindenden.

Florian Schwarz wurde 1979 in Konstanz geboren. Er studierte Fotografie an der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen und Dokumentarfilm an der University of Edinburgh. Seit 2012 lebt und arbeitet er in Stahringen am Bodensee.

Die Kombination der beiden Konzepte lässt einen künstlerischen Spannungsbogen zwischen Technik, Fortschritt und dem Streben nach „Höherem“ auf der einen Seite sowie auf der anderen dem einfachen, alltäglichen Leben mitsamt höchst irdischer Probleme und Belange der Menschen entstehen und bringt die oft gestellte Frage nach einer möglichen Verwandtschaft von Kunst und wissenschaftlicher Forschung auf anschauliche und eindrucksvolle Weise zum Ausdruck.

Am Internationalen Museumstag, dem kommenden Sonntag, dem 13.05.2018, besteht bereits die Möglichkeit eines Einblicks vor der Vernissage. Anlässlich der Preview ist das Museum von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Zwischen 14 und 16 Uhr steht die Museumskuratorin Ariane Faller-Budasz für Fragen, Gespräche und Ausstellungsführungen zur Verfügung.

Alexandra Centmayer & Rolf Behringer: sunWorks

Florian Schwarz: deep dark _ pale blue

18.05. – 19.08.2018

Preview am Internationalen Museumstag, Sonntag, dem 13.05., geöffnet zwischen 11 und 17 Uhr, Eintritt frei

Vernissage am Freitag, dem 18.05.2018, um 19 Uhr

Einführung: Ariane Faller-Budasz

Musik: Celine Esterle, Harfe

Künstlergespräche am 01.07. (Centmayer & Behringer) und 08.07. (Schwarz), jeweils um 15 Uhr

Private Führungen und Workshops für Kinder/Jugendliche auf Anfrage