GEWACHSENE KONSTRUKTIONEN – Finissage mit Künstlergesprächen

Elisabeth Bereznicki/Carola Faller-Barris/Katrin Günther/Ute Litzkow:

GEWACHSENE KONSTRUKTIONEN

09.02.2019 – 05.05.2019

Finissage und Künstlergespräche mit Carola Faller-Barris und Katrin Günther:

So, 05.05., 15 Uhr

Führungen und Workshops für Kinder/Jugendliche auf Anfrage

Künstlerin Katrin Günther, Saxophonist Reinhard Lenius und Förderkreisvorsitzender Joachim Seidel (v. l.) bei der Ausstellungseröffnung vor Werken von Katrin Günther (© Mateusz Budasz)

Bevor das Stadtmuseum für Kunst und Geschichte Hüfingen für rund zwei Wochen seine Pforten zum Ausstellungsumbau schließt, wird die aktuelle Schau „Gewachsene Konstruktionen“ mit einer Finissage am Sonntag, dem 05.05.2019 gebührend verabschiedet. Zwei der vier vertretenen Künstlerinnen, Carola Faller-Barris aus Freiburg und Katrin Günther aus Berlin, werden anwesend sein und ab 15 Uhr in Künstlergesprächen einen detaillierten Einblick in ihr Schaffen geben.

Carola Faller-Barris wurde 1964 in Freiburg geboren und studierte bildende Kunst und katholische Theologie an der Johannes-Guttenberg-Universität in Mainz.

In ihrem Schaffen steht das Thema „Verwandlung/Metamorphose“ im Zentrum, das die Künstlerin anhand von Gehäusen in Zeichnungen und plastischen Objekten erforscht. „Innere Befindlichkeiten und Prozesse, die sich im Spannungsfeld von Abkapselung und Öffnung, Bleiben und Aufbrechen, Schutz und Eingeschlossensein bewegen, werden durch die Form und ihre materielle Beschaffenheit nach außen vermittelt.“ so beschreibt Carola Faller-Barris, deren Werke bereits in zahlreichen Ausstellungen vertreten waren, ihr Arbeitskonzept.

2013 erhielt sie den 1. Preis der Ausstellung „Auferstehung“ im Kloster Hegne in Allensbach, 2015 wurde sie mit dem 3. Preis des Projekts „Kunst auf Abwegen“ in Nagold ausgezeichnet.

Carola Faller-Barris “Madhouse” (© Museum)

Eine paradoxe Welt zwischen Utopie und Dystopie erschafft Kathrin Günther in ihren Arbeiten. 1970 in Elsterwerda in der Niederlausitz geboren, studierte sie Architektur in Cottbus und Mailand. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin und Konstanz. Seit 2013 ist die Künstlerin Professorin für Darstellen und Gestalten an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz. 2018 erhielt sie den Förderpreis VBKW Baden-Württemberg sowie einen Forschungsauftrag zum Thema „Das Wissen der Künste“ am DFG-Graduiertenkolleg der Universität der Künste Berlin. Die Affinität zur Architektur in Präzision, Detailreichtum und Räumlichkeit sind für Katrin Günthers Zeichnungen essentiell. Prinzipien wie Enge und Weite, Statik und Dynamik werden miteinander konfrontiert und wachsen gemeinsam mit Form- und Helldunkelkompositionen zu neuen Konstruktionen zusammen.

In der Ausstellung „Gewachsene Konstruktionen“ vereint das Stadtmuseum Hüfingen vier unterschiedliche Positionen der Gegenwartskunst: Katrin Günther und Ute Litzkow aus Berlin sowie Elisabeth Bereznicki und Carola Faller-Barris aus Freiburg.

 

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